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Ensemble verbindet Tradition und Erbe der Roma

Linnich. Auf Einladung des Vereins „Kultur  ohne Grenzen“ gastierte das Ensemble Romano Trajo im Rathaussaal. Mit Musik der Romabevölkerung begeisterte die Gruppe ihe Gäste.
Bereits im Jahr 2001 gaben ise im Rahmen der Veranstaltung „Klänge gegen Rechts“ ein Konzert in der Stadt. Das Ensemble, geleitet von Beata Burakowska, zeichnete sich durch besondere Vielfalt im Repertoire aus. Stilistisch bewegen sich die Künstler zwischen Worldmusik, Jazz und Folk in einer Verbindung von Europa und dem Balkan.
Obwohl die Texte in der Sprache der Roma verfasst sind, kann der Zuhörer Inhalte durch das Gefühl und die Stimmungen, die in der Musik ausgedrückt werden, begreifen. Zusätzlich erläuterten die Künstler vor jedem Lied die Texte. Die Stücke erzählen von Liebe, Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung. Instrumnetal war die gruppe mit zwei Geigen, Bassgitarre und Akkordeon besetzt. (ng)

„Romano Trajo […] ließen es krachen, derweil der eigene Nachwuchs auf der hintersten Biergarten-Bank dazu tanzte. […] Rhythmus pur und mitreißende Stimmung – im zweiten Teil wurde so mancher ahnungslose Altenberg-Besucher von den fremd-vertrauten Klängen angezogen und blieb.“

(Kölner Stadt-Anzeiger, 6. Juni 2007)

 

„Alle Musiker spielten mit großer Leidenschaft und vermittelten in den verschiedensten Beiträgen das Lebensgefühl der Roma, die gerne erzählen, in Melodien schwelgen, singen und tanzen, die Freude am Leben haben.“

(Jülicher Nachrichten 22.04.2004)

 

„Drei Stilrichtungen der Roma-Musik haben Romano Trajo zusammengeführt. Der Balkan, Polen und Elemente aus der russischen Romantik sind im Programm enthalten. Die Roma-Hymne, Balladen und rhythmische Stücke holten das Publikum sogar von den Stühlen. Im Ratssaal wurde ausgelassen getanzt.“

(Westfälische Rundschau/ Lokalausgabe Kierspe, 1.09.2001)

 

Vom ersten Takt an sprang der Funke auf die Zuhörer über und löste einen wahren Flächenbrand der Begeisterung aus… Die Weltsprache Musik beherrscht die Gruppe mit erstaunlicher Präzision. Und mit sichtbarer Freude an ihren Darbietungen spulten sie ein Programm ab, dessen musikalische Qualität das Publikum begeisterte… Die Faszination der geradezu euphorisch umjubelten Akteure von „Romano Trajo“ lag zum einen in der klanglichen Perfektion, zum anderen war es aber auch das breit gefächerte instrumentale und stimmliche Spektrum, das von voluminösen Basspassagen bis hin zu waghalsigen Höhen strahlender Tenöre reichte… Zwischenapplaus gab es fast bei jedem Musikstück, und als die Gruppe nach der Pause noch einen Gang zulegte, motivierte die Tänzerin […] das Publikum zum Mittanzen. Wann hat es das in der Volmestadt schon gegeben?“

(Meinerzhagener Zeitung, 01.09.2001)

 

„Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Kölner Gruppe Romano Trajo, die von tieftraurig bis voller Lebenslust sprühend die ganze Bandbreite der Roma- Musik zeigte und von den Jugendlichen mit viel Applaus bedacht wurde.“

(Kölnische Rundschau, 30.01.2003)

 

„Deutlich zeigten die Musiker von ‚Romano Trajo‘ unter der Leitung von Beata Burakowska, wie man mit den traditionellen Vorgaben auf eine sehr eigene Weise umgehen kann.“

(Jülicher Nachrichten, 27.08.2001)

 

„…mit Elementen der ungarisch polnischen und russischen Roma- Musik würzten sie ihren Mix, bei dem trotz allem der unverwechselbare Roma- Rhythmus ganz oben anstand. Eine zierliche, doch energiegeladene Frau […] steht dieser Truppe vor.“

(Aus :“SUPER SONNTAG“, Linnich, 23.09.2001)